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Wir haben 2007 den Import und Vertrieb der Maschine begonnen. Anfangs hatten wir ja auch nur die Quickmill 3004 und weil die Produktionszeiten bei Bezzera so lang waren und dann in Italien noch die produktionsfreien Sommerferien kamen, erreichten uns die ersten Bezzeras erst im Oktober.
Dabei sammeln wir die Krampen und erfreuen monatlich den Altmetallsammler.
Innen werden alle Schläuche (bzw. deren Verbindungen) und alle Stecker einer Kontrolle unterzogen, u.a. hier:
Anschließend wird einer der Test-Tanks eingesetzt und die Maschine wird angeschaltet. Nun beginnt sie den Kessel zu füllen und aufzuheizen.
Hier sieht man übrigens rechts mittig an der BZ10 dass es das neue Modell mit dem größeren Relais ist (das Teil mit dem durchsichtigen Plastikgehäuse und den Kabeln unten). Es klebte vorher als kleinere Variante mit am Pressostat.
Und wir vergleichen die Seriennummer des Kartons mit der auf dem Chassis der Maschine und hinterlegen sie beim Kunden in der Datenbank. Es ist ja denkbar dass es einen Serienfehler gibt und dann können wir schnell ermitteln wer kontaktiert werden muss.
Mittlerweile hat der Kessel den Betriebsdruck (und damit die rechte Temperatur) erreicht und mit dem Blindsieb kann man nun schön die Dichtigkeit prüfen - und wenn der Kunde eine Brühdruckoptimierung haben wollte - den Brühdruck:
Und wer den Werksbrühdruck haben wollte bekommt dann eine Anleitung wie er ihn selber einstellt.
Da alles prima geklappt hat ist es nun ist es an der Zeit die 2 Kreise der Maschine wieder wasserfrei zu machen damit bei Frost keine Schäden entstehen. Zuerst leert man also den Wärmetauscher:
Und dann kommt der gebremst angenehme Moment - man läßt das heisse Wasser aus dem Kessel. Gefühlte 10 Stunden später ist man mit dem heissen Geschäft fertig:
Dann kann die Maschine wieder zusammengeschraubt und verschlossen und gesäubert werden.
I
n den Karton wird die zusätzliche unvernetzte PE-Matte eingelegt um die Maschine noch besser vor unsanftem 'Abstellen' zu schützen.
Hier muss man darauf achten, dass alles ruckelfrei und sicher verpackt wird. Der Stecker wird z.Bsp. oben eingeklemmt, damit er sie Maschine nicht zerkratzen kann.
Und dann kann der Karton wieder sorgfältig verklebt werden.
Damit ist der 1. Teil fertig. Der 2. Teil ist nun etwas aufwändiger, denn die Mühle ist nun an der Reihe.
Nun werden die guten Bohnen eingefüllt, die verschickt werden. Anhand dem Maß des Verklumpens wird in etwa der richtige Mahlgrad eingestellt.
Der grob gefundene Mahlgrad wird dann im Laufe über Espresso-Bezüge verfeinert. Dazu werden verschiedene Parameter herangezogen um schnell und sicher das gewünschte Ergebnis zu erreichen:
[2] Der Kaffeepuck (die Konsistenz)
[3] Der Durchlauf, den man schön mit einem bodenlosen Siebträger beobachten kann. Der bodenlose Siebträger hat auch den Vorteil dass man auch die Gleichmäßigkeit des Mahlgutes beurteilen.
An dieser Stelle sind schon ettliche Espressi durch den Ausfluss entschwunden bzw. bereichern den Kompost.
Jetzt kann man daran denken das Ergebnis zu kosten. Vorher ist es meist bitter, oder sauer oder einfach nur dünn und da man es mit etwas Übung über die o.a. Parameter erkennen kann, kann man sich dieses Negativerlebnis vermeiden.
Der gefundene Mahlgrad und die Mahlmenge werden auf der Mühle für den Kunden mit kleinen Klebestreifen markiert:
Und das war es dann. Nun wird die Mühle und das restliche Zubehör so verpackt und gepolstet, dass sie sicher beim Kunden ankommen werden.
Die Seriennummer der Mühle und die Trackingnummer der beiden Pakete werden ebenfalls in die Rechnung eingetragen.
Und nun heisst es: Gute Reise :) |









