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Meine Siebträgerkarriere Espesso zuhause. Ich beginne vor Jahren mit einer Maschine des Discounters mit dem A im Firmennamen. Der Espresso überzeugt nicht. Bald streikt das Maschinchen. Sie wird ersetzt, der Espresso schmeckt immer noch flau und das Teil ist auch bald kaputt. Ein Fachhändler empfiehlt eine Kombimaschine (Siebträger mit integrierter Mühle). Es ist ein klingender italienischer Name drauf. Heute weiß dass es nur ein Label war. Ich verwende zunehmend bessere Bohnen aber glücklich bin ich mit dem Espresso immer noch nicht. Es geht besser, das weiß ich. Beim Italiener schaue ich sehr genau zu. Vier Jahre alt ist die Kombimaschine, dann sind die Dichtungen "hinüber". Die Kostenschätzung für die "Generalüberholung" passt mir nicht, da ich ja nicht so zufrieden mit der Qualität meiner Espressi bin und mich verbessern will (neudeutsch: upgraden). Also über geraume Zeit: Fachhandel, Internet, fachbezogenes Forum: Dann ist klar, eine Stufe weiter auf der Karriereleiter der Siebträgermaschinen. Durch meine jahrelangen - letztlich nicht sonderlich erfolgreichen - Selbstversuche will ich keinen Kompromiss (...Einkreiser, genügt für den Bedarf...) mehr eingehen.

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Eine Maschine (eine Macchina, die Optik spielt auch eine Rolle) mit Mühle (eingemahlen und eingestellt) mit dem (passenden) Werkzeug (Siebe, Siebträger, Tamper) und Espressobohnen, das ist's, was ich auf Grund meiner Erfahrungen will und so von Espresso-prego geliefert bekomme: Die Bezzera Giulia mit der Mühle Compak K 3 touch. Im Paket also (neudeutsch: Bundle), betriebsfertig. Gerade so, wie wenn sie ein Auto kaufen. Da müssen sie zu Karroserie und Motor ja nicht auch noch das Getriebe dazukaufen - und Benzin (Kraftstoff) ist auch im Tank. Und jetzt bin ich zufrieden mit meinem Espresso. Einen Nachteil hat die Sache allerdings: Die Zahl der Espressi, die ich "beim Italiener" trinke ist kleiner als die zuhause aus meiner Giulia. Unterschiedliche Bohnen, Röstungen usw. werden jetzt erst zum Genuss.

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